1899

Aus der ORV Chronik

Damit gelangen wir zum Jahre 1899, dem silbernen. Es war ein Abschnitt in der Vereinsgeschichte Es war das Jahr, das die Bilanz für fünfundzwanzig Jahre sportliches und gesellschaftliches Leben ziehen musste.
Der damals sehr umsichtige Vorstand hat seine Aufgaben glänzend gelöst. Es wurde alles aufgeboten um den Anforderungen, die in diesen Tagen an den Verein gestellt wurden, gerecht zu werden.
Das Fest, das sich auf die Tage vom 15.-17. Juli 1899 verteilte, verlief programmgemäß. Viele Freunde von unserer Heimatstadt wie von vielen auswärtigen Plätzen haben sich eingefunden, um ihre Glückwünsche zu entbieten.
Die am 15. Juli stattgefundene Akademische Feier gab allen, die sich eingefunden hatten, Gelegenheit, ihrem Herzen Luft zu machen. Die würdige Versammlung von Festteilnehmern in dem Gartensaale von Schlossers Liegenschaft war beseelt von seltener Harmonie, und dieser Abend war dazu angetan, die alten Freundschaften aufs neue zu besiegeln. Herzliche Worte wurden in geschickten Reden ausgetauscht und dadurch der Feier der Nimbus gegeben, wie. ihn der 25jährige Jubeltag haben muss Unzählige telegraphische und briefliche Glückwunschadressen liefen ein von denen, die verhindert waren, selbst zu kommen. Aber alle Worte, ob mündlich oder schriftlich, waren in die herzlichsten Formen gekleidet.
Lange blieben die Kommersteilnehmer in fröhlicher Laune zusammen und manche neue Freundschaft wurde angeknüpft zum Nutzen unseres Rudersports.
Die am Sonntag, den 16. Juli stattgefundene Regatta verlief glatt und zur Zufriedenheit aller Teilnehmer Wir selbst gewannen dabei ein Vierer-Rennen.
Zu dem am Montag, den 17. Juli stattgefundenen Volksfest hatten alle die beste Laune mitgebracht, nur der unverbesserliche Wettergott konnte sich mit den frohen Menschlein nicht einverstanden erklären und machte gegen 5 Uhr nachmittags ein bitterböses Gesicht. Er machte seinem Herzen mit einem furchtbaren Unwetter Luft. Die technischen Einrichtungen auf dem Regattaplatz wurden durch das Unwetter zum Teil vernichtet. Leider kamen auch einige wertvolle Rennboote die noch in der im Freien errichteten Halle lagerten, zu Schaden. Die Aufregung war groß.
Die Teilnehmer des Volksfestes fanden aber bald wieder ihre frohe Laune und ließen alles vergessen, was in. eine Volksfeststimmung nicht hinein passte.
Mit einem Wort: Das Fest war gelungen und der Vorstand durch allseitige Anerkennung für seine Bemühungen belohnt.
Das Jubeljahr sollte auch in sportlicher Beziehung ein glänzendes werden, und alle Regatten welche wir mit Mannschaften beschickten, brachten uns wertvolle Erfolge ein.


Das Bild zeigt die aktiven Ruderer zum Zeitpunkt des 25jährigen Jubiläums
obere Reihe: Kommisar Stein (Fechenheim), Priester (Bootshausdiener), Heinrich Meyer, Heinrich Endres, Georg Metternich, D. Kollmer
Mittlere Reihe: Otto Vetter, Frl. Hof, August Rühl, 2 Unbekannte, M. Schröder, Georg Baier (Fährmann), „K. Küchenmeister, F. Schönek & H. Wendling (Fahnenabordnung)“, David Geisler, 2 Unbekannte, K. Gutacker
Untere Reihe: Friedrich Baier, Peter von der Heydt, Martin Wendling (1. Vorstand) Heinrich Hof, Georg Wendling, Georg Kräger (2. Vorstand)


Berichte

Wassersport No. 12. 23. März 1899

Seite 120

Ausschreibungen

Seite 122

Nachrichten: Offenbach

Die bevorstehende Fortsetzung der Mainkanalisierung bis Offenbach har auf die Bootshausverhältnisse der RG „Undine“ einen wenig günstigen Einfluss. Das ganze Vorland zwischen Bootshaus und Main ist auf Hochwasserniveau aufgefüllt und dadurch das Zuwasserbringen der Boote in dem sandigen Gelände sehr erschwert. Die „Undine“ wird deshalb eine Schienen-Rollbahn nach dem Main anlegen, um hierdurch bessere Verbindung zu schaffen. Das jetzt freiliegende Bootshaus wird bald an den Rand eines Wohn- und Villen-Viertels zu liegen kommen und hierdurch das Gelände an Wert gewinnen. Auf die Dauer wird man aber nicht um die Frage herumkommen, das Bootshaus dicht am Main neu aufzubauen und es wäre selbst eine Übersiedlung nach dem gegenüberliegenden Ufer dem jetzigen Zustand vorzuziehen. Sowohl am gestrigen Sonntag, als auch vor acht Tagen waren Boote der „Undine“ an der Mainkur, ebenso hatten sich solche des Offenbacher Rudervereins dort Stelldichein gegeben und es waren alle Bootgattungen vertreten. Der Offenbacher Ruderverein hat am Sonntag eins der drei bei Leux neubestellten Boote von der Werft abgeholt und in einer guten Stunde von Niederrad nach Offenbach gerudert. Das Boot ist nach Wunsch ausgefallen und soll von Montag ab zum Einschulen der Neulinge dienen. Die Vorbereitungen für die Jubiläumsregatta des Rudervereins nehmen guten Fortgang; die Rennstrecke ist nunmehr festgestellt und die Regattaplatz wird auf das linke Ufer gelegt und die Tiefkai oberhalb der Brücke hierzu verwendet werden. Der Start wird sich bei dem Dorf Bürgel dicht an der Offenbacher Grenze befinden. Die am Unter-Main belegenden Vereine haben ihre Bereitwilligkeit, die Regatta zu beschicken, ausgesprochen, es ist also zu hoffen, dass dieselbe einen guten Besuch finden wird. Da seit der im Jahre 1882 abgehaltenen hessischen Vereinsregatta hierselbst kein größeres Wettrudern stattgefunden hat, so ist das Interesse der Bürgerschaft schon jetzt ein recht lebhaftes und weitere Kreise haben bereits ihre Sympathien für die Sache bekundet.


Wassersport No. 15. 13. April 1899

Seite 156

Nachrichten: Offenbach

Beim Offenbacher Ruderverein haben die regelmäßigen Übungen begonnen, und es wird schon recht fleißig gerudert, trotz des unfreundlichen Wetters, das bei niederer Temperatur Regen und Wind im Gefolge hat. Die Zahl der Mitglieder ist stark im Wachsen und es sind in letzter Zeit auch eine Anzahl von Frankfurter Ruderern dem Verein beigetreten, von welchen Fritz Heurisch die Leitung des Trainings seit Anfang d.M. übernommen hat und zunächst die Mannschaften im Schulvierer regelmäßig einübt.


Wassersport No. 16 20. April 1899

Seite 169

Nachrichten: Offenbach

Der Offenbacher Ruderverein setzt seine Übungen unter Leitung des Instruktors Heurisch fort. Bis jetzt sind schon kleine aber wesentliche Fortschritte zu bemerken und wenn auch die Ruderer nicht außergewöhnlich stark sind, so dürften sie doch wenigstens im Stil bis zu den Regatten den Anforderungen genügen. Für die Jubiläums-Regatta sind nunmehr alle Vorbereitungen getroffen und die Ausschüsse arbeiten mit großem Eifer. Die Ausschreibungen zur Regatta werden in nächster Zeit bekannt gemacht. Als Regattaplatz wurde von Seiten der Stadt das Tiefkai vor der Brücke zur Verfügung gestellt. Herr Oberbürgermeister Brink hat dabei tatkräftig mitgewirkt und wenn seine Maßnahmen dazu beitragen, die Regatta in schlichtem Rahmen zu einem echten und rechten Volksfest zu gestalten, bei dem weitere Kreise Interesse an dem Rudern gewinnen sollen, so decken diese sich ganz mit den Absichten des festen Ausschusses und es ist ein gutes Gelingen des Festes hierdurch durchaus gewährleistet. Die Platzfrage regelt sich sehr einfach. Dicht oberhalb der Brücke gelegen, von einem als Promenadenweg ausgebildeten Hochkai begrenzt dehnt sich der im Niveau eingeebnete Platz aus, der in beliebiger Länge als Festplatz benutzt werden kann und auf dem nur wenige Einrichtungen getroffen werden brauchen, um ihn dem beabsichtigten Zweck anzupassen.


Wassersport No. 18 4. Mai 1899

Seite 203

Nachrichten: Offenbach

Der Großherzog von Hessen hat dem Offenbacher Ruderverein für seine Jubiläumsregatta einen Preis gestiftet und gleichzeitig gestattet, dass er neue Rennvierer den Namen „Ernst Ludwig“ erhält.


Wassersport No. 19 11. Mai 1899

Seite 213

Nachrichten: Offenbach

Die Übungen des Offenbacher Ruder-Vereins nehmen guten Fortgang an und selten war der Erfolg einer tüchtigen sachgemäßen Anleitung in kurzer Zeit deutlicher wahrnehmbar wie hier. Die durchweg aus Junioren bestehenden Mannschaften werden von Fritz Heunisch, einem früheren langjährigen Mitglied des Frankfurter Ruder-Vereins, unterwiesen, dessen vorzügliche Lehrmethode in kurzer Zeit erfreulich wahrnehmbare Erfolge aufzuweisen hat. Am Sonntag holte der Verein seinen neuen Renn-Vierer „Ernst Ludwig“ in Frankfurt a.M. von der Leux’schen Werft ab und die seither nur in Gigbooten rudernde Mannschaft fand sich in dem neuen Boote vorzüglich zurecht.

Nachrichten: Offenbach

Der Regatta-Ausschuss für die Offenbacher Jubiläums-Regatta hat die Ausschreibungen eingehend beraten und sich für ein wohlerwogenes Klassensystem, das die Ruderer ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend in die einzelnen Rennklassen, einweiht entschieden. Selbstverständlich werden nur Rennen für die beste Boote ausgeschrieben und es sind zwölf Rennen vorgesehen, wovon sich zwei auf Achter, sechs auf Vierer, je eines auf Zweier o. Stm. Und Doppelzweier ohne Steuermann und zwei auf Einer verteilen. Der Preis des Großherzogs von Hessen wird auf ein Achter-Rennen gesetzt werden, welches am Schlusse der Regatta gerudert werden soll. Um in der Lage zu sein, am Achter-Rennen um den Großherzogs-Preis teilzunehmen, hat der Offenbacher Ruder-Verein noch einen neuen Renn-Achter bei Leux in Frankfurt bestellt, die Übungsfahrten finden zunächst noch in dem alten Achter statt.


Wassersport No. 20 18. Mai 1899

Seite 223

Ausschreibungen zur Jubiläumsregatta auf dem Main

Die Ausschreibung zur Offenbacher Jubiläums-Regatta.


Im Juli des Jahres wird der Offenbacher Ruder-Verein die Feier seines 25 jähriges Bestehens begehen. Der Ausschuss welcher gewählt worden war, um ein der Bedeutung des Festes würdiges Programm festzustellen, hat eifrig gearbeitet und hat sich mit seltenem Geschick seiner gewiss nicht leichten Aufgabe entledigt; er ging wohl von dem Grundsatze aus, dass der, welcher vieles bringt, jedem etwas bringt. Der erste Tag, Sonnabend, der 15. Juli, ist für eine akademische Feier reserviert; der zweite wird durch Veranstaltung einer Regatta einen rein sportlichen Charakter haben; der Tag endlich ist einem größeren Publikum gewidmet, es soll ein Volksfest auf dem Bootsplatze stattfinden. Die Veröffentlichung über die Einzelheiten hat mit der nunmehr offiziell bekannt gegebenen Ausschreibung der im ganzen geplanten zwölf Rennen ihren Anfang genommen. Der Regatta-Ausschuss hat sich dem besonderen Anlass entsprechend bemüht, die letzteren so zu gestalten, dass sie einer möglichst großen Zahl von Mannschaften Gelegenheit zum Starten bieten und dass die Mannschaften in die Rennklassen eingereiht werden, in welche sie ihrer bisherigen Leistung entsprechend gehören. Der auf größeren Regattaplätzen augenblicklich herrschenden Richtung folgend, hat man zwei Rennen für steuermannslose Boote ausgeschrieben, ein Vorgehen, das bei den Beschränkungen, die das Programm nur eines Regattatages auferlegt, alle Anerkennung finden wird. Zum Austrag sollen gebracht werden ein Rennen im Doppelzweier o. St. Und ein solches im Zweier o. St., letzteres ist mit Rücksicht auf die im Programm durchgeführte Befähigungs-Klassifikation in der Weise beschränkt, dass Ruderer, die im steuermannslosen Zweier vor dem 1. Januar d. J. gesiegt haben, von der Teilnahme ausgeschlossen sind. Für Vierer-Mannschaften sind sechs Rennen ausgeschrieben und allen Klassen von Senioren und Junioren ist reichlich Gelegenheit zum Starten gegeben. Der von Sr. Königlichen Hoheit Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein gestiftete Preis ist auf den großen Achter gesetzt worden; dieses Rennen ist durch Beschränkung dem freien Wettbewerb nicht gänzlich zugänglich.
Die Platzfrage ist, wie wir bereits früher bemerkten, in recht befriedigender Weise gelöst worden, da dank der vermittelnden Tätigkeit des Herrn Oberbürgermeister Brink die Stadtverwaltung den Tiefkai vor der Brücke für die Regatta zur Verfügung gestellt hat.
Dicht oberhalb der Brücke gelegen, von einem als Promenadenweg ausgebildeten Hochkai begrenzt, dehnt sich der im Niveau eingeebnete Platz aus, der in beliebiger Länge als Festplatz genutzt werden kann, und auf dem nur wenige Einrichtungen getroffen zu werden brauchen, um ihn dem beabsichtigten Zweck anzupassen.
Das redliche Bemühen des Ausschusses einerseits, ein allen billigen Anforderungen gerecht werdendes Programm zusammen zu stellen, der Umstand andererseits, dass seit 17 Jahren, u.z. seit der letzten hessischen Vereinsregatta in Offenbach keine größere Regatta-Veranstaltung dem Publikum geboten wurde, lassen die Hoffnung auf ein Gelingen des sportlichen Festes wohl zu. Es ist deshalb zu erwarten, dass die Meldungen zu Regatta reichlich ausfallen und die aufgewendete Mühe durch guten Wettbewerb belohnt wird.


Wassersport No. 26 29. Juni 1899

Seite 305

Frankfurter Regatta (1950m)

Rennen 3: Vierer für Junioren
Offen für Junioren
Vorrennen 2. Abteilung

1. Frankfurter Ruder-Verein 6:25 3/5
2. Offenbacher Ruder-Verein
Philipp Schira, Daniel Kollmer, Fritz Schöneck, Melchior Schröder, Stm.: Jean Schütz
6:30 3/5
3. Mannheimer Ruder-Gesellschaft 6:46 2/3
Mannheimer Ruder-Club ausgeschlossen

Gleich nach dem Start verursacht der Mannheimer Ruderclub einen Zusammenstoß und wird ausgeschlossen. Bis 1500m führt Offenbacher Verein, dann geht Frankfurter Verein mit schöner Zusammenarbeit vor und gewinnt sicher. Mannheimer RG lag stets auf dem dritten Platz.

Entscheidungsrennen

1. Frankfurter Ruderverein 6:18 2/5
2. Mannheimer RV „Amicitia“ 6:22 3/5
3. Offenbacher Ruder-Verein 6:25 3/5
4. Ulmer RC Donau 6:29

Bis 1600 Meter ist das Rennen dicht geschlossen, dann geht Frankfurt vor und gewinnt sicher mit 1½ Längen gegen „Amicitia“.

Rennen 5: Vierer
Strahlenbergpreis
Offen für Ruderer, welche nicht zum Preis vom Main, Vierer ohne Steuermann, No. 10, und zum Kaiserpreis, Vierer No. 18, genannt werden und noch in keinem offenen Rennen um einen Herausforderungs- oder Wanderpreis im Vierer gestartet haben.
Vorrennen 1. Abteilung

1. Frankfurter Ruder-Verein 6:35 2/5
2. RC „Saar“ 6:38 2/5
3. Mannheimer Ruder-Club 6:41 2/5
4. Offenbacher Ruder-Verein
Karl Küchenmeister, Joh. Echmann, J. Schröder, H. Wendling, Stm.: Ferd. Haindl

Bis 500 Meter bleibt das Feld geschlossen, dann geht Frankfurter RV vor und gewinnt mit einer Länge gegen „Saar“.

Rennen 7: Achter für Junioren
Bürgerpreis
Offen für Junioren

1. Frankfurter RV
2. Mannheimer RG
3. Offenbacher Ruder-Verein
Karl Küchenmeister, Joh. Eschmann, Jak. Schröder, Herm. Wendling, Phil. Schira, Daniel Kollmer, Fritz Schöneck, Melchior Schröder, Stm. Jean Schütz
aufgegeben
Frankfurter RG „Germania“ ausgeschlossen

Geschlossen gehen die Boote ab, bei 300 Meter kollidiert „Germania“ mit Offenbach und wird ausgeschlossen. Kurz nach dem neuen fliegenden Start gibt Offenbach, da sein Boot beschädigt ist, das Rennen auf. Der Frankfurter RV ist bei 1500 Meter klar vor der Mannheimer RG und siegte mit 1 Länge.

Rennen 9: Vierer
Preis von Sachsenhausen
Offen für Ruderer, welche nicht zum Preis des Deutschen Ruderverbandes, Vierer No. 2, zum Preis von Frankfurt a. M., Vierer, No 6, zum Preis vom Main, Vierer ohne Steuermann, No. 10, zum Kaiserpreis, Vierer No. 13 und zum Regatta-Vereins-Preis, Vierer, No. 16 genannt werden.
Vorrennen 2. Abteilung

1. Offenbacher Ruderverein
Phil. Schira, Daniel Kollmer, Jacob Schröder, Herm. Wending, Stm.: Jean Schütz
6:24 1/5
2. Offenbacher RG „Undine“ 6:34 3/5
3. Ludwigshafener Ruder-Verein 6:36
4. Frankfurter Ruder-Verein 6:42
5. Ruder-Club Wiesbaden 6:45

Nach schärfsten Kampf und wechselnder Führung gewonnen.

Entscheidungsrennen

1. Offenbacher Ruder-Verein 6:23 2/5
2. Offenbacher RG „Undine“ 6:27 3/5
3. Ulmer RC „Donau“ 6:29
4. Hanauer RG Hassia 6:31 2/5

„Hassia“ führt vom Start ab, gibt bei 700Meter die Führung an den Offenbacher RV ab und lässt die übrigen im Laufe des Rennens an sich vorbei. Die beiden Offenbacher Vereine kämpfen hart um den ersten Platz, den der Offenbacher Ruderverein schließlich um 1½ Längen behauptet.

Rennen 12: Vierer
Ermunterungspreis
Offen für Ruderer, welche vor dem 26. Juni noch kein offenes Rennen im Vierer (Auslegerrennboot) gewonnen haben.
Vorrennen, 2. Abteilung

1. Mannheimer Ruder-Club 6:49
2. Mainzer Ruder-Verein 6:51
3. Frankfurter Ruder-Club 6:55
4. Offenbacher Ruder-Verein
Karl Küchenmeister, Joh. Eschmann, J. Schröder, H. Wendling, Stm. Ferd. Haindl
7:05

Rennen 15: Achter
Preis von Oberrad
Ehrenpreis. Offen für Ruderer, welche vor dem 27. Juni noch kein offenes Rennen im Achter gewonnen haben.

1. Mannheimer Ruder-Gesellschaft 6:03
2. Ruder-Gesellschaft Worms 6:06 2/5
3. Frankfurter RG „Germania“ 6:09 2/5
4. Offenbacher Ruder-Verein
Karl Küchenmeister, Joh. Eschmann, Jac. Schröder, Hermann Wendling, Phil. Schira, Daniel Kollmer, Fritz Schöneck, Melchior Schröder, Stm Ferd. Haindl
6:33 3/5

Rennen 20: Vierer
Preis von der Kaiserlei
Offen für Ruderer, welche vor dem 25. Juni noch in keinem offenen Rennen gestartet haben
Vorrennen, 1. Abteilung

1. Mannheimer RG
2. Mannheimer RV „Amicitia“
3. Frankfurter Ruder-Club
4. Offenbacher Ruder-Verein
Karl Küchenmeister, Joh. Eschmann, Jac. Schröder, Herm. Wendling, Stm.: Ferd. Jaindl.

Wassersport No. 27 6. Juli 1899

Seite 324

Mannheimer Regatta

Rennen 5: Junior- Vierer
Staatspreis
Ehrenpreis, verliehen von der Großh. Bad. Staatsregierung, nebst 5 Ehrenzeichen

Vorrennen, 1. Abteilung

1. Offenbacher Ruder-Verein
2. Mannheimer RV „Amicitia“
3. Düsseldorfer RV
4. Mannheimer RG

Offenbach und Düsseldorf führen vom Start ab, letzteres muss einem bei 1000m in die Bahn kommenden Schiff ausweichen. „Amicitia“ kommt auf den zweiten Platz, die Mannheimer RG bedrängt die Düsseldorfer im Endkampf

Entscheidungsrennen

1. Offenbacher Ruderverein
Philipp Schira, Daniel Kollmer, Friedrich Schönek, Meldchior Schröder, Stm. Jean Schütz
2. Mannheimer RV „Amicitia“
3. Düsseldorfer RV
4. Mannheimer RG

Der Offenbacher Ruder-Verein führt vom Start ab und gewinnt mit scharfen Einsatz schwungvoll rudernd das Rennen mit 1½ Längen gegen „Amicitia“ und die sehr lebhaft aber unruhig rudernden Düsseldorfer. Nach dem Sieg der Offenbacher legt die Mannheimer „Amicitia“ Protest ein gegen den Offenbacher Ruderer Schira, da der kein Amateur sei. Der Vorstand der Mannheimer Regatta gibt dem Protest statt und erkennt den Offenbachern den Sieg ab.


Wassersport No. 27 6. Juli 1899

Seite 332

Nachrichten: Zur Offenbacher Jubiläumsregatta

Zur Offenbacher Jubiläumsregatta sind von zehn Vereinen 32 Boote gemeldet und außer den beiden Zweier-Rennen sind alle Rennen zustande gekommen, der Erste Vierer in der interessantesten Zusammenstellung Mainz, Wetzlar, Frankfurter Club, wobei Mainz seine beiden Seniormannschaften über Kreuz gemeldet hat. Der Großherzogspreis für Achter wird von vier Booten bestritten werden; für den Anfänger- und Dritten Vierer hat der neu in den Verband aufgenommene Aschaffenburger Ruder-Club gemeldet.


Wassersport No. 28 13. Juli 1899

Seite 346

Emser Kaiser-Regatta

Rennen 5: Vierer
Lahnpreis

1. Offenbacher Ruder-Verein
Schira, Kollmer, Schröder, Wendling, Stm.: Schütz
2. Frankfurter RG „Germania“

Offenbach geht gleich vom Start ab voran und vergrößert den Vorsprung bis zum Kurhaus auf zwei Längen. Die Germania, welche der scharfen Wasserarbeit der Offenbacher nicht Stand halten kann, fällt immer mehr zurück und kommt Längen hinter den Offenbacher ein.

Rennen 7: Junior-Vierer
Preis von der Kurverwaltung
Vorrennen, 2. Abteilung

1. Offenbacher Ruder-Verein
Schira, Kollmer, Schöneck, Schröder, Stm.: Heindl
2. Wetzlarer RC

Die Offenbacher nehmen bald die Führung. Während sie scharf einsetzen und das Wasser gleich fassen, mach die sehr schön mit Körper arbeitenden Wetzlarer erst einen leichten Lufthieb, wodurch die Schnelligkeit beeinträchtigt wird. Offenbach gewinnt mit drei Längen sicher.

Entscheidungsrennen

1. Offenbacher Ruder-Verein
2. Frankfurter Ruder-Verein

Am Start geht Offenbach am besten weg, da der Frankfurter Verein krebst und dadurch zwei Längen verliert. Die Offenbacher sind indessen in Schwung gekommen, der Frankfurter Verein legt einen gewaltigen Spurt ein, um die führenden zu erreichen und ist ihnen bei 600m bis an der Steuer aufgerückt. Die Wirkung dieses außergewöhnlichen Kraftaufwandes mach sich aber so fühlbar, dass die Offenbacher, wenn auch über 1200m sehr hart bedrängt, doch ihren Vorsprung halten und die in ihrem Kielwasser rudernden Frankfurter sicher mit zwei Längen schlagen können.


Wassersport No. 29 20. Juli 1899

Seite 368

Offenbacher Ruderverein 1874

Jubiläumsregatta am Sonntag, den 16. Juli 1899 Richter-Ausschuss:

  • Schiedsricher: Heinrich Heyter, Frankfurt a.M. und Karl Krailing, Gießen
  • Zielrichter:Aug. Hilpert, Frankfurt a.M. und Ludwig Stromann, Offenbach a.M.
  • Bahnrichter: Jul. Käbe, Sachsenhausen, Ernst Schönhof, Offenbach a.M. und Georg Stocker, Hanau
  • Starter: Carl von der Emden, Frankfurt a.M., Martin Freudenberger, Sachsenhausen und Georg Sachs, Sachsenhausen

Die Jubiläumsfeier, welche der Offenbacher Ruder-Verein zu seinem 25jährigen Bestehen veranstaltete, hatte seit Wochen die Arbeitskraft zahlreicher Freunde des Ruderns in Anspruch genommen und so konnte es nicht fehlen, dass sie einen in jeder Beziehung guten Verlauf nahm. Eingeleitet wurde sie durch eine

Akademische Feier

welche am Samstag Abend in der großen Festhalle des Schlosser’schen Gartens stattfand, deren weite Räume schon frühzeitig bis auf den Letzten Platz gefüllt waren und etwa zwölfhundert Herren Unterkunft boten. Nachdem die Kapelle der 168er die Jubelouvertüre gespielt und die „Hilaria“ durch weihevollen Gesang das Fest eingeleitet haben, ergriff Herr Martin Wendling, der unermüdliche Vorsitzende, das Wort, um in herzlicher Rede die Festgäste willkommen zu heißen und ihnen den ersten Jubelgruß zu weihen..
Die Ansprache lautete:
Meine sehr geehrten Herren! Sie haben unserem Rufe in reicher Zahl Folge geleister; Sie sind gekommen aus Nah und Fern, um mit unseren Mitgliedern den Erinnerungstag an unser 25. Jähriges Bestehen zu feiern. Hierfür sage ich Ihnen namens des einladenden Festausschusses unseren herzlichen Dank
Ich erblicke unter Ihnen Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden, ich sehe erprobte Kämpfer auf dem Gebiete des Ruderns, Männer, welche diese edlen Leibesübung in praktischer und geistiger Arbeit gefördert haben, welche im Verein mit Männern aus allen Kreisen unserer Bürgerschaft uns die Ehre ihres Besuchs erwiesen haben. Ihnen alle rufe ich ein herzliches, freundschaftliches Willkommen! Zu. Naturgemäß senkt sich unser Blick heute rückwärts auf den ganzen Zeitraum, den unser Verein bis heute erlebt hat. Verehrte Festgäste! Ich könnte Ihnen eine größere Erzählung machen, da wir aber eine Jubiläumsschrift ausgearbeitet haben, aus welcher Sie alles ersehen können, will ich in nähere Einzelheiten nicht eingehen. Klein und bescheiden waren die Anfänge, aus welchen unser Verein hervorgegangen ist. Rauh und dornig war der Weg, den er im Anfang zurücklegen musste. Das Geschick hat uns nicht immer sanft angefasst, aber es gelang uns, allen Stürmen Trotz zu bieten durch festen Zusammenhalt , hervorgerufen durch den regen Eifer unser Mitglieder und durch die werktätige Unterstützung, die uns von allen Seiten und aus allen Kreisen zu Teil wurde, durch freundschaftlichen Rat unserer Kameraden auf dem eigensten Gebiet unserer Bestrebungen. Den Männern aber, welche den Grundstein legten zu unserem Verein, gebührt vor allem unser Dank. Das auszusprechen ist heute unsere erste Pflicht an diesem Feste. Ihnen danken wir es an erster Stelle, dass unser Verein ein geachtetes Glied des Deutschen Ruderverbandes geworden ist, der auf Anregung der wackeren Vorkämpferin deutschen Ruderns, der Frankfurter „Germania“, begründet, heute ein starkes Band um die deutschen Vereine schlingt und dessen Förderung, sowie die genaue Beachtung der von ihm aufgestellten Regeln unserer vornehmstes Bestreben sein wird. Wenn wir heute nach viermalige, Wechsel unserer Heimstätte auf absehbare Zeit geborgen sind in einem traulichen Heim, so erfüllt uns das mit stolzer Freude und dass Sie, liebe Festgäste, an dieser Freude teilnehmen, dafür sage ich ihnen nochmals herzlichen Dank, den ich einkleide in den Jubelruf nach Rudererbrauch: Unsere lieben Festgäste sie leben Hip, Hip, Hurrah!


Hierauf ergriff Oberbürgermeister Wilhelm Brink, der unermüdliche Streiter für die Ausbreitung der Leibesübungen, das Wort, um, mit markiger Stimme die weite Halle durchdringend, den Offenbacher Ruder-Verein zu feiern, der zuerst in Offenbach sich die edle Aufgabe gestellt habe, eine Pflegestätte für die Kunst des Ruderns zu schaffen. Dieser Aufgabe sei er treulich nachgekommen und dafür müsse man ihm Dank wissen, denn sei seine eine im höchsten Grade gemeinnützige, da die Pflege der Leibesübungen, neben Kräftigung des Körpers vor Allem die Jugend abziehen solle von leeren Zerstreuungen und sie hinlenken solle auf eine Tätigkeit, welche Kraft und Lebensmut weckt, der Gefahr trotz bietet und den Körper gegen die Einflüsse der Witterung abhärtet und den Mann zu höchster Leistung erzieht. Da der Ruder-Verein diese Aufgabe so treulich gelöst, so stehe er hier als Vertreter der Stadt, um ihm warmen Dank hierfür zu sagen. Nicht nur in Offenbach, sondern weit über dessen Weichbild hinaus werde die Pflege der Leibesübung, welche in reiner staubfreier Luft betrieben werde, anerkannt. Der Kaiser habe in seiner Kieler Rede gesagt, die Zukunft der Nation liege auf dem Wasser. Sie liegt aber nur dann auf dem Wasser, wenn das Verständnis, sich das Wasser untertan zu machen, in immer weitere Kreise dringe; das werde nicht nur im Volk, sondern auch von den Fürsten anerkannt, und die Worte des Kaisers haben in allen Hauen und Tälern unseres herrlichen Vaterlandes Anerkennung gefunden. Der Kaiser beweise durch sein persönliches Beispiel, dass den Bestrebungen zu Hebung des Ruderns und Segelns ein starker vaterländischer Geist innewohne. Das habe auch der Großherzog von Hessen anerkannt durch Stiftung des prächtigen Jubiläumspreises. Ein brausendes Hoch auf Kaiser und Großherzog folgte den Worten des Offenbacher Oberbürgermeisters, des in seiner bekannten schlichten Weise eine nachhaltige Wirkung hervorbrachte.

Hierauf kam die Reihe der Gratulanten, welche alle in herzlichen Worten den Jubilar feierten und schöne Andenken überreichten.
Zuerst ergriff Heinrich Heyter vom Frankfurter Regatta-Verein das Word, um namens desselben dem Offenbacher Ruder-Verein Dank auszusprechen für den hohen Ernst, mit welchem er die Bestrebungen des Regatta-Vereins stets gefördert habe. Er überreichte eine prächtige Uhr für das Clubhaus. Ludwig Stroman brachte für die Offenbacher „Undine“ in herzlichen Worten deren Glückwünsche dar und übergab einen künstlerisch vollendet ausgeführten silbernen Tafelaufsatz. Eduard Simonis vom Frankfurter Ruder-Verein brauchte in gebundener Rede dessen Glückwünsche und dessen Festgeschenk, einen mit Ruderemblemen reich verzierten Pokal. Otto Schwab von der Frankfurter „Germania“ gab seiner besonderen Befriedigung darüber Ausdruck, dass die Beziehung zwischen der „Germania“ und dem Offenbacher Ruder-Verein niemals die leiseste Trübung in den fünfundzwanzig Jahren erfahren habe. Als Festgabe widmete er eine Kredenz-Kanne.
Die Herren G. Sachs – RG „Sachsenhausen“, W. Heil – RG „Oberrad“, Ed. Mayer – Frankfurter RC, Pfendt – Offenbacher RC, C. Schulz – Hanauer RG überreichten prachtvoll ausgeführte Diplome, der Mannheimer RC ließ durch Herrn Pfeffer einen Lorbeerkranz mit Schleife darbringen, die RG Starkenburg, der Wetzlarer RC und der R. Sp. V. „Teutonia“-Frankfurt übergaben ihre Flaggen. Schier endlos war die Reihe der Turn-, Radfahr-, Schwimm-, Fecht- und gemeinnützigen Vereine Offenbachs, welche Geschenke und Diplome als Festgruß brachten. Die Frauen und Jungfrauen des Vereins spendeten einen Silberkranz. Dem wackeren Vorsitzenden Martin Wendling, der den Verein seit 10 Jahren glücklich durch gefährliche Klippen hindurchgesteuert, wurde eine silberne Statuette, einen Ruderer darstellend, zuteil.
Telegramme und Glückwunschschreiben waren eingetroffen von alten Mitgliedern aus Koblenz, Wien und Mexiko, vom Heidelberger RC., Kölner RG., RC „Germania“-Homberg a. Rh., Koblenzer RC., Heilbronner RG. „Schwaben“, Gießener RG., Erster Kieler RC, „Favorite-Hammonia“-Hamburg, RV „Deutschland“-Hannover, Mainzer RV, Mannheimer RV „Amicitia“, Frankenthaler RV, RC. „Frisch zu“-Dessau, Mannheimer RG, See-Club Zürich, Münchener RC, Kreuznacher RV, Calbsenser RC, RV „Alemania“-Frankfurt a.M., „Sturmvogel“-Karlsruhe, Leipziger RV, RG. Worms, Erster Breslauer RV, Erster Karlsruher RC „Salamander“, Berliner RG „Germania“ und Jean Kirch-Giessen. Dem Großherzog von Hessen als dem Landsherrn und Stifter des Jubiläumspreises wurde ein Begrüßungstelegram übersandt, auf welches die Antwort einlief:

Erfreut durch den Gruß der Festveranstaltung, bitte ich dafür meinen herzlichsten Dank auszusprechen und die herzlichen Wünsche für ferneres Gedeihen des Vereins entgegenzunehmen.
Ernst Ludwig

Erst um die Mitternachtsstunde begann die Fidelitas, welche bis zum frühen Morgen währte und durch ein Frühkonzert auf dem Festplatz zur

Jubiläums Regatta

Hinüberleitete. Diese fand zwischen Bürgel und der Offenbacher Straßenbrücke statt. Die Rennstrecke har die Form eines großen Halbkreises und ist genügend breit und tief, um sechs Boote zu starten. Der Festplatz war auf dem Tiefkai in einfacher Weise hergerichtet , insbesondere hat Oberbürgermeister Brink auf größte Einfachheit hingewirkt und die Ansicht ausgesprochen, dass keinerlei Absperrungen am Hochkai stattfinden sollten, um die Beobachtung der Rennen Jedermann zu gestatten und dadurch den Charakter eines Volksfestes zu wahren. Nur der Regattaplatz war durch eine einfache Schranke von Meterhöhe eingegrenzt. Auf dem Regattaplatz fehlte weder für das Publikum, noch für die Ruderer irgend notwendige Bequemlichkeit und die Vertreter anderer Regattaplätze konnten sich davon überzeugen, dass man auch in einfacher Weise allen billigen Anforderungen gerecht werden kann, wenn man nicht am unrechten Platze spart. Weiter darf erwähnt werden des weitreichendsten Entgegenkommens, welches den Vertretern der Presse zu Teil wurde. Der Press-Ausschuss der Jubiläumsregatta hatte die Ansicht vertreten, dass dies nur ein Akt der Höflichkeit sei, da die Presse das sachliche Recht habe, Entgegenkommen und jedwede Unterstützung zu fordern. Sowohl auf den Richterdampfern „Aramis“ und „Greif“, von der Frankfurter RG „Germania“ und dem Frankfurter Ruder-Verein zu Verfügung gestellt, als auch auf einem Begleitwagen war den Vertretern der Fach- und Tagespresse Gelegenheit gegeben, die Rennen zu verfolgen.
Der Festplatz füllte sich bald mit einer stattlichen Zuschauermenge, der Hochkai war vom Start bis zum Ziel mit einer lebenden Hecke von Zuschauern besäumt, auf den Wiesen am gegenüberliegenden preußischen Ufer lagerten dichte Menge an Zuschauern. Die Regierung in Kassel hatte die preußische Hälfte des Maines für die Schifffahrt gesperrt und hessische Schutzleute wachten darüber, dass auf der nicht sperrbaren hessischen Hälfte, ebenfalls kein Schiff die Rennen behinderte. Start und Ziel waren mit Telefon verbunden; am linken Ufer war der vom Frankfurter Regattaverein zur Verfügung gestellte neue Nummern-Apparat aufgestellt. Die Rennen verliefen ohne Störung, die am Anfang etwas langen Pausen wurden gegen Ende durch flotten Betrieb wieder aufgeholt. Gerudert wurde tüchtig. Der Frankfurter Ruder Club gewann seine drei gemeldeten Rennen im Einer, Vierer und Achter ganz sicher. Sein schönstes und leichtes Rudern kam zu bester Geltung. Der Wetzlarer Ruder-Club kam im Vierer nicht in Schwung, das Trikot des Bugmanns war in den Rollsitz geraten und hatte sich an einem Stift festgehakt, sodass der Mann kaum rudern konnte Trotzdem fuhr die Mannschaft ihr Rennen durch. Die Frankfurter RG „Germania“ errang im Regatta-Ausschuss-Preis ihren zweihundersten Sieg. Ihre Junioren boten im Achter eine schöne Leistung gegen zum Teil ganz frische Senior-Mannschaften.
Die Mannheimer Ruder-Gesellschaft hatte einen gut eingespielten Junior-Achter, ihre Senioren ruderten zu schwer, und vernachlässigten ihre Sitzarbeit, so dass sie beim Vorgehen über die Ruder fielen, eine bei diesen Vertretern schöner Form ungewohnte Erscheinung. Der Einsatz ist nicht schärfer geworden und die Mannschaft wird am nächsten Sonntag in Mainz ein schweres Stück Arbeit gegen ihre Frankfurter Mitbewerber haben. Der Aschaffenburger Ruder-Club, welcher zum ersten Male an einer Regatta teilnahm, fuhr seine beiden Rennen mit anerkennenswerten Eifer und da die Praxis die beste Lehrmeisterin ist, so hat sie ihm den besten Wink gegeben, dass er seine Leistung nach der Richtung der Zusammenarbeit vervollkommnen muss. Der Offenbacher Ruder-Verein, dessen Mannschaft von Fritz Heurisch angelernt wurde, machte ihrem Instruktor alle Ehre. Scharfe Wasserarbeit und Ruhe beim Rudern, verbunden mit guter Technik, ließen sie ihre Aufgaben gut lösen. Der Instruktor hatte davon abgesehen, die „Alten“ zu Rennmannschaften heranzuziehen und sich darin nicht geirrt, dass ganz junge Anfänger am besten für einen korrekten Stil heranzuziehen sind. Die Offenbacher „Undine“ zeigte schöne scharfe Wasserarbeit und guten Schwung. Die Hanauer „Hassia“ ist gut eingearbeitet, sie darf aber schon etwas flotter werden; dass sie das kann, bewies sie im Endkampf mit der „Undine“. Ihr Junior-Skuller erfocht nach schärfsten Rennen einen knappen Sieg gegen den vorzüglich entwickelten Gangloff-Mainz, der heute stark auf Backbord überzog. Die Mainzer zweite Vierer-Mannschaft, die man nach der gemachten Kreuzmeldung erwarten durfte, erschien nicht, von den Mainzer Junioren sind zwei Mann erkrankt.

Rennen 1: Junior Achter
Falke Preis. Offen für Junioren

1. Mannheimer Ruder Gesellschaft 6:01 4/5
2. Frankfurter RG „Germania“ 6:01 4/5
Offenbacher Ruderverein
K. Küchenmeister, J. Eschmann, J. Schröderm H. Wendling, Ph. Schira, D. Kollmer, F. Schöneck, M- Schröder, St. J. Schütz
ausgeschlossen

Bald nach dem Start fahren die auf Backbord überziehenden Offenbacher der „Germania“ in die Ruder, so dass ihr ein Blatt zersplittert. Offenbach wird ausgeschlossen und bei der „Germania“ das Ruder ausgewechselt. Beim neuen Start kämpfen „Germania“ und Mannheim um die Führung, welche schließlich Mannheim erringt und bis zum Ziel mit 1¼ Längen hält.

Rennen 2: Erster Vierer
Jubiläums-Preis

1. Frankfurter Ruder-Club 6:40 3/5
2. Wetzlarer Ruder-Club 6:28 1/5
Mainzer Ruder Verein nicht erschienen

Der Frankfurter Ruder-Club geht vom Start mit der Führung ab und gewinnt sicher mit drei Längen

Rennen 3: Einer
Preis eines alten Mitglieds

1. Frankfurter Ruder-Club F. Hartmann 7:06 3/5
2. Gießener Ruder-Gesellschaft A. Rübsamen 7:12 1/5
Hanauer RG „Hassia“ Gg. Ullrich aufgegeben

Rübsamen führt über 500Meter. Sein Schlag ist flott aber kurz und bald geht Hartmann vor und gewinnt mit 1½ Längen. Ullrich hat sich dicht hinter Rübsamen gehalten und scheidet am Offenbacher Bootshaus aus dem Rennen

Rennen 4: Vierer
Mainpreis
Offen für Ruderer, welche bis zum 16. Juli nicht gestartet haben.

1. Offenbacher Ruder-Verein
L. Herber, W. Hof, Gg. Lauer, O. Vetten, St. F. Haindl
7:04 1/5
Aschaffenburger Ruder-Club
L. Ryhiner, M. Edel, J. Simon, A. Büttner, St. W. Gammel
aufgegeben

Offenbach führt vom Start weg und gewinnt sicher

Rennen 5: Junior-Vierer
Damenpreis

1. Offenbacher Ruder-Verein
Ph. Schira, D. Kollmer, F. Schöneck, M. Schröder, St. J. Schütz
6:45 2/5
Mainzer Ruder-Verein nicht gestartet
Wetzlarer Ruder-Club nicht gestartet
Mannheimer Ruder-Gesellschaft nicht gestartet

Offenbacher Ruder-Verein ging über die Bahn

Rennen 6: Vierer
Offen für Ruderer, welche bis zum 16. Juli 1899 noch kein offenes Rennen im Vierer (Ausleger Rennboot) gewonnen haben.

1. Frankfurter RG „Germania“ 6:39 4/5
2. Offenbacher Ruder-Verein
K. Küchenmeister, J. Eschmann, J. Schröder. H. Wendling, St. F.Haindl
6:48

Unter Führung von Offenbach gehen die Boote Bord an Bord über die halbe Strecke, dann geht „Germania“ langsam vor, wird noch kurze Zeit von Offenbach gedrängt und gewinnt im Endrennen sicher mit 2 Längen.

Rennen 7: Zweiter Vierer
Offen für Ruderer, welche nicht zum dem Rennen No.2 (Erster Vierer) genannt werden und bis zum 29. Juni 1899 noch kein offenes Rennen um einen Herausforderungspreis oder Wanderpreis im Vierer gewonnen haben.

1. Offenbacher RG „Undine“ 6:36 1/5
2. Hanauer RG „Hassia“ 6:39 1/5
3. Offenbacher Ruder-Verein
L. Herber, W. Hof, Gg. Lauer, O. Vetter, St. J. Schütz
6:43

„Undine“ krebst am Start und „Hassia“ ist bald eine Länge voraus, Offenbacher Verein bleibt stets dicht auf. Zwischen „Undine“ und „Hassia“ entspinnt sich ein scharfer Bord an Bordkampf über 1000m, bei dem die flotte Arbeit der Offenbacher den Ausschlag gibt und sie mit ¾ Längen gewinnen lässt.

Rennen 8: Dritter Vierer
Offen für Ruderer, welche nicht zum Rennen 2 und 7 genannt und bis zum 29. Juni noch um keinen Herausforderungs- oder Wanderpreis gestartet haben.

1. Offenbacher Ruder-Verein
D. Kollmer, Fr. Schöneck, M. Schröder, St. F. Haindl
7:11 4/5
2. Aschaffenburger Ruder-Club 7:37
Wetzlarer Ruder-Club nicht gestartet

Anfangs bleiben die Boote gut zusammen, bis Offenbach durch schönen Endspurt mit mehreren Längen gewinnt.

Rennen 9: Junior Einer
Preis vom alten Schloss
Offen für Junioren

1. Hanauer RG „Hassia“ F. Wenzel 7:51
2. Mainzer Ruder-Verein Gangloff 7:51 4/5
3. Gießener Ruder-Gesellschaft Louis Lotz 8:05

Über die ganze Strecke scharfer Kampf zwischen Wenzel und Gangloff. Der Mainzer ist in großartiger Form, überzieht aber auf Backbord. Nach schärfsten Endrennen mit einer Viertellänge gewonnen.

Rennen 10: Achter
Ehrenpreis, gestiftet von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein.
Offen für Ruderer, welche bis zum 1. Januar 1899 noch kein offenes Rennen um einen Herausforderungs- oder Wanderpreis im Achter gewonnen haben.

1. Frankfurter Ruder-Club 5:54 1/5
2. Frankfurter RG „Germania“ 6:00
3. Mannheimer Ruder-Gesellschaft 6:15
4. Offenbacher Ruder-Verein
K. Küchenmeister, J. Eschmann, J. Schröderm H. Wendling, Ph. Schira, D. Kollmer, F. Schöneck, M. Schröder, St. J. Schütz
6:21

Der Frankfurter Ruder-Club gewinnt mit großer Überlegenheit gehen die mit Ausnahme der Mannheimer, aus Junioren bestehenden gegnerischen Mannschaften. Der Ruder-Club rudert flott und sehr leicht und in guter Form. Zwischen den drei letzten Booten scharfer Kampf um den zweiten Platz den sich die Junioren der „Germania“ bei 1500m sichern.

Dritter Tag

Aus den Ereignissen des Sonntags ist noch nachzutragen, dass die Mannschaft Georg Groß, Georg Wendling, Wilhelm Ermold, Friedrich Wendling und Jean Duttiné, welche am 26. Mai 1878 in Frankfurt a.M. den ersten Sieg für den Offenbacher Ruder-Verein errang, sich am Jubiläumstag zusammensetze, nachdem der Schlagmann Friedrich Wendling eigens von Stettin gekommen war, und nach wenigen Minuten in schöner Zusammenarbeit eine Paradefahrt durch das Offenbacher Stadtgebiet machte.

Nachdem die beiden Vortage so schön verlaufen waren und man sich von den Mühen der Vorbereitungen erholt, sollte

das Volksfest

am Montag der ungebundenen Fröhlichkeit dienen und den Lohn bilden für die Arbeit vieler Wochen. Wieder brannte die Sonne heiß vom Firmament, als sich gegen 4 Uhr die umliegenden Höhen verfinsterten und drohend schwarze Wolkenmassen von Nordosten heraufzogen. Um 4½ Uhr entlud sich ein heftiges Gewitter mit Hagelschlag. Ein wolkenbruchartiger Regen tränkte die lechzenden Fluren und orkanartig brauste ein Sturmwind daher, der die Bauten auf dem Festplatz über den Haufen warf, die Pfeiler wir Zündhölzchen knickte und die große Festhalle ein Stück von ihrem Standort fortschleifte. Nur das Bootlager hatte den Sturm Widerstand geleistet, aber die Boote waren vom Orkan von den Lagern geworfen und lagen zum Teil in Atome zersplittert am Boden. Ein Bild grausiger Zerstörung. Mit emsigem Fleiß hatten die Offenbacher Ruderer die fremden Boote zur Bahn geschafft, nur ein Achter des Frankfurter Ruder-Clubs und ein Vierer der „Hassia“ waren, dem ausdrücklichen Wunsch der beiden Vereine entsprechend, liegen geblieben. Das Clubboot war wenig, der „Hassia“-Vierer achtern stark beschädigt, doch wird die Wiederherstellung keine Schwierigkeiten, wenn auch große Kosten machen. Dagegen waren die vor wenigen Wochen neu bezogene Boote des Offenbacher Vereins, ein Vierer und ein Achter gänzlich zertrümmert. Mit gebrochener Kielleiste und in tausend Stücken zersplitterter Außenhaut lagen die Boote da. Die Festfreude war gedämpft und wenn auch nach Aufhören des nicht lange anhaltenden Gewitters Tausende von Menschen zum Bootplatz strömten – die Fähre am alten Schloss beförderte allein viertausend Menschen herüber – so kam doch nicht jene herzliche Fröhlichkeit auf, die den Süddeutschen des fränkischen Stammes eigen ist. Sofort erbot sich der Frankfurter Ruder-Club, seinen besten Vierer den Offenbachern zu überlassen, damit sie in Mainz und Gießen starten können und dieses Zeichen kameradschaftlichen Geistes trug dazu bei, die Stimmung wieder zu heben.

So schloss das Jubiläumsfest nicht dem frohen Eindruck, den sein Anfang erhoffen ließ, aber mit rüstigem Eifer wird der Offenbacher Ruder-Verein daran gehen, den Schaden zu beseitigen; und dass ihm hierbei die nötige Unterstützung seiner Freunde und Gönner nicht fehlen wird, darüber kann er heute schon mit einiger Ruhe der Zukunft entgegenblicken.


Wassersport No. 34 24. August 1899

Seite 424

Frankfurter Herbstrudern

Dauerrudern

3. Vierer J. Schroeder (69½ - 67), D. Kollmer (86-84), F. Schoeneck (73-71½), M. Schroeder (56½-55, St. J. Haindl (55kg)
Gesamt 340kg (-7½)
Boot 2 1:25.23
8. Gig-Vierer G. Lauer (621/2 -61), E. Schmidt (84½-82), P. v. d. Heydt (69½-68), O. Vetter (60 ½ - 59), St. J. Schütz 54½ kg
Gesamt 331½kg (-7kg)
Boot 1 1:37.58
Wendepunkt bei Bürgel
Boot Bootgattung Start
Staatsbahnbrücke
H. Heyter
Maininsel
C.v.d. Emden
Gerbermühle
W. Heil
Bootshaus
ORV
Grimm
Ankunft Nach dem
Aufdrehen
Bootshaus
ORV
Grimm
Gerbermühle
W. Heil
Maininsel
Ziel
L. Lismann
Geruderte Zeit Berechnete Zeit
ORV 1 Gig-Vierer 3.34.31 3.47.47 4.00.41 4.22.23 4.32.01 4.32.28 4.41.48 4.59.38 4.12.29 1.37.58 1.37.58
ORV 2 Vierer 3.49.01 4.01.14 4.13.02 4.31.50 4.40.04 4.40.13 4.48.27 5.03.47 4.14.37 1.25.36 1.25.36

Wassersport No. 40 5. Oktober 1899

Seite 485

Aschaffenburger Herbst Regatta

Rennen 1: Eröffnungsvierer
Offenes Rennen

1. Offenbacher Ruder-Verein
J. Schröder, D. Kollmer, F. Schöneck, M. Schröder, St. J. Schütz
6:50
2. Aschaffenburger Ruder-Club 6:51
Frankfurter Ruder-Club aufgegeben
Offenbacher RG „Undine“ nicht gestartet

Aschaffenburg, welches dicht am linken Ufer startet, geht mit raschem Schlag sofort an die Spitze, und ist bald eine Länge vor Offenbach. Der Frankfurter Ruder-Club kommt nicht recht mit und Hartmann hört schon nach 400m auf zu rudern. Aschaffenburg hat sich mit lebhaften Tempo auf halber Strecke zwei Längen vorgearbeitet und Offenbach kann mit seinem breiteren Boot nur schwer Stand halten. Als die Aschaffenburger die Folgen ihrer starken Anfangsgeschwindigkeit verspüren und langsamer werden, setzen die renngewohnten Offenbacher zu energischem Vorstoß ein. Aber nur Zoll um Zoll können sie aufkommen und 200m vor dem Ziel entspinnt sich ein verzweifelter Endkampf, der sich im letzten Augenblick zu Gunsten von Offenbach entscheidet.

Rennen 3: Gast-Vierer
Gig Vierer

1. Frankfurter Ruder-Verein 5:59
2. Frankfurter Ruder-Club 6:20
Offenbacher Ruder-Verein aufgegeben
Offenbacher RG „Undine“ nicht gestartet

Der Frankfurter Ruder-Verein geht in dem ruhigen Wasser am linken Ufer glatt vor und gewinnt leicht uns sicher gegen den im Strom und Schmeißwasser rudernden Frankfurter Ruder-Club. Die Offenbacher gaben, auf dem dritten Platz liegend, das Rennen bald auf.


Wassersport No. 48 30. November 1899

Seite 558

Neuigkeiten Offenbach

Trotzdem der Bußtag für das Großherzogtum Hessen keine Gültigkeit hat, konnte der Offenbacher Ruderverein doch eine größere Ruderfahrt machen, indem fünf seiner in Frankfurt wohnenden Mitglieder eine Fahrt im breiten Gig-Vierer stromaufwärts nach Dörnigheim unternahmen. Sonst war wenig Leben auf dem oberen Main und nur der Frankfurter Ruder-Verein hatte mit zwei Achtern auf der Fahrt nach Großauheim die Mainkur passiert.


Wassersport No. 50 14. Dezember 1899

Seite 590

Neuigkeiten Offenbach

Der Offenbacher Ruder-Verein beabsichtigt im kommenden Jahre auch das Tourenrudern ganz besonders zu pflegen. Durch die im Frühjahr erfolgende Stauung des Mains im Offenbacher Übungsgebiert wird am Fechenheimer Grund, einer der unangenehmsten Stromschnellen am ganzen Main, der Wasserspiegel noch um einen Meter gehoben werden, so dass alle Fahrten ohne Anstrengung stromaufwärts ausgedehnt werden können. Eine Anzahl von Mitgliedern ist zusammengetreten, um eine Touren-Sparkasse zu gründen. Die Einlagen derselben sollen für eine im August vorzunehmende Strom-Reise von Offenbach nach und zurück Verwendung finden. Die Fahrt soll mit zwei Gig-Vierern ausgeführt werden und ist in der Weise gedacht, dass die stromaufwärts führenden Strecken nicht im Boot zurückgelegt werden. Auf der Hinreise würde die Fahrt in Bamberg beginnen, der Ludwigskanal, welcher durch Altmühl und Regnitz den Main mit der Donau verbindet, würde durchrudert werden, ebenso die Donau von der Mündung des Ludwigskanals bis Wien. Auf der Rückreise würden die Boote mit dem Dampfer nach Kehlheim zurückgeschickt werden und von hieraus wieder der Ludwigskanal und von Bamberg bis Offenbach wieder der Main stromabwärts gerudert werden. An der Fahrt werden sich nur gehörig vorgeübte Ruderer beteiligen, vor allem solche, welche während des Sommers streng trainiert haben.

Bilder 1899



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