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1925

Regatta Ergebnisse 1925

Worms

07.06.1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
1 Junior Einer 2
4 Jungmann Einer 1

Mainz

13./ 14. Juni 1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
10 Zweiter Einer augegeben
16 Zweiter Vierer ohne Steuermann aufgegeben
18 Jungmann Einer 3

Giessen

21.06.1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
13 Jungmann Einer ausgeschlossen

Frankfurt

28.06.1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
1 Junior EinerBegrüßungspreis 3
18 Jungmann-EinerPreis vom Roten Hamm 4

Offenbach-Undine

18./ 19. Juli 1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
1 Junior-EinerBegrüßungspreis 2
6 Zweiter Junior-ViererHafenpreis 1
7 Großer AchterJubiläumspreis 2
8 Jungmann-EinerEröffnungspreis 1
10 Junior-AchterPreis von Bürgel 1

Hanau

26.07.1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
3 Jungmann-ViererPreis vom Roten Stein aufgegeben
6 Zweiter AchterPreis der Ortsgruppe Hanau des Deutschen Reichs-Ausschusses für Leibesübungen 1
10 Junior-AchterPreis des Regatta-Ausschusses 1

Würzburg

02.08.1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
2 Jungmann-Einer 1
3 Jungmann-Vierer ausgegeben
5 EinerFränkischer Mainpokal aufgegeben
8 Junior-Vierer 1
11 AchterPreis von Würzburg 1

Hanover

09.08.1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
8 Junior-Achter 1

Frankfurt

06.09.1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
9 Main-Pokal-Einer 3
14 Vierer 2

Frankfurt

20.09.1925

Re.NR. Rennnen Mannschaft Platz
1 4
1 1

Offenbacher Stadtachter

Sportausschuß der Offenbacher Rudervereine im Deutschen RVb
(aus Wassersport vom 20. August 1925 (Seite 1009 ff.))

Zum zehnten Male fand gestern das auf der Strecke Mainkur - Offenbach über 1800m geruderte Achterrennen um den Wanderpreis der Offenbacher Bürger statt. Der Ausschuß der Offenbacher RV. hatte alle Vorkehrungen getroffen, um das volkstümliche Rennen in einwandfreier Weise durchzuführen. Das Rennen findet in jedem Jahre große Beachtung bei den ruderfreudigen Bewohnern Offenbachs. In diesem Jahre war aber die Zuschauermenge weit größer als sonst. Es hatte seit Jahren die Mannschaft der „Undine“ den schönen Wanderpreis errungen, im Ganzen siebenmal, nur zweimal war es dem RV. „Hellas“ gelungen, das Rennen siegreich zu landen.

In diesem Jahre hat aber bekanntlich der Offenbacher RV. v. 1874 eine sehr tüchtige Junior-Achter-Mannschaft herangezogen, die auf den letzten Regatten, zuletzt in Hannover, glänzende Siege errungen hatte. Man hoffte, das diese Mannschaft auch den „Undine“-Achter besiegen könnte, in welchem außer der Mannschaft des bekannten Vierers, vier starke Junioren ruderten. Ein schwerer Kampf war mit Bestimmtheit zu erwarten, weshalb auf der Strecke und am Ziel auf dem dazu sehr geeigneten Gelände am linken Ufer gegen 6 Uhr große Zuschauermassen sich ansammelten. Schiedsrichter war August Hilpert, Zielrichter Karl von der Emden, Starter Jean Neberer, sämtlich vom Frankfurter RgV.
Bei der Startverlosung hatte der Offenbacher RV. den start am linken Ufer, „Undine“ die Mitte und „Hellas“ das rechte Ufer gezogen. Eine Minute nach 6 Uhr entließ der Starter die drei Boote, die gleichmäßig vom Start gingen. RV. v. 1874 ging mit Mehrschlag ins Rennen und hatte sofort fast eine halbe Länge Vorsprung errungen, leicht und flüssig rudernd. „Undine“ startete langsamer, konnte aber nach ungefähr 300m wieder gleichlaufen. Nun entspann sich beispielloser Kampf Bord an Bord zwischen RV. und „Undine“, der zunächst in beiden Booten mit einem 36er Schlag geführt wurde. „Hellas“ konnte nur wenige hundert Meter mitkämpfen, um dann langsam aber stetig zurückzufallen. Der Einsatz im Hellasboot war zu weich und der Durchzug nicht ausgiebig genug. „Undine“ konnte sich auf halber Bahn die Führung erkämpfen ohne sich jedoch freimachen zu können. Verein ließ nicht locker und wenn „Undine“ auch einmal mit einer halben länge im Vorteil war, so lief Verein in der nächsten halben Minute wieder auf. Kurz vor dem Ziel hatte Verei auf Backbord Unruhe, da Nr. 6 beinahe einen Krebs gefangen hätte. Die Störung war rasch behoben, aber das Rennen war entschieden. Trotz wirklich heldenhafter Anstrengungen der Vereinsmannschaft ging „Undine“ mit einer Drittel-Länge als Sieger durchs Ziel. \newline Im neuen Bootshause des Offenbacher RV. v. 1874 wurde die Preisverleihung vorgenommen. Im Namen des Ausschusses der Offenbacher RV. begrüßte Herr Franz Schütz die im Rennen gewesenen Mannschaften und die erschienenen Damen und Herren. Der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, Herr Grazin, übergab mit vom Herzen kommenden Worten den Siegern den Wanderpreis und die Ehrenzeichen, dabei auf den ethischen Wert des Rudersports hinweisend, der seine Aufgabe erfülle, indem er dem Vaterland tatkräftige an Leib und Geist gesunde Männer erziehe und somit zum Wiederaufstieg des Vaterlandes beitrage. Der Gesang des Deutschlandliedes beschloß die kurze aber eindrucksvolle Feier.

16. August 1925

1.Offenbacher RG „Undine“
E. Hartwig, H. Schilling, R. Käßer, J. Reifenberg, H. Scherer, E. Hofmann, Dr. K. Schmitt, F. Wagner, Stm. L. Darcis
6:05 2/5
2.Offenbacher RV
K. Insel, R. Wich, H. Freitag, W. Stein, L. Siegler, A. Kensy, F. Zimmermann, F. Böhm, Stm. L. Wendling
6:05 4/5
3.Offenbacher RV „Hellas“
P. Herber, E. Gelbrich, H. Klein, H. Breitwieser, W. Knopf, E. Stein, K. Görlich, C. Gerst, Stm. A. Göbel

Einweihnung des neuen Bootshauses am 20. September

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