Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
public:1926:1926 [29.12.2024 23:51] – [Anhänge 1926] Heiko Ruwepublic:1926:1926 [29.12.2024 23:55] (aktuell) – [Anhänge 1926] Heiko Ruwe
Zeile 87: Zeile 87:
 Die Ruderer brachten eine ganze Reihe erstklassiger Rennsiege nach Hause. So unter anderem aus Kassel den 1. Achter, Preis von Hessen, und 1. Vierer, Preis von Kassel; aus Frankfurt den I. Achter, Heinrich-Heyter-Gedächtnis-Achter; aus Mannheim den 1. Achter, Pfalz-Preis-Achter und einen Vierer ohne Stm.; in Offenbach den Taunus-Preis-Achter und von Würzburg den Insel-Preis-Einer und den Julius-Echter-Preis-Achter. Um unseren Ruderern auch über Winter einen sportlichen Ausgleich geben zu können, wurde eine Rugby-Abteilung ins Leben gerufen, eine Sportart, die genau wie das Rudern, ganze Männer verlangt. \\  Die Ruderer brachten eine ganze Reihe erstklassiger Rennsiege nach Hause. So unter anderem aus Kassel den 1. Achter, Preis von Hessen, und 1. Vierer, Preis von Kassel; aus Frankfurt den I. Achter, Heinrich-Heyter-Gedächtnis-Achter; aus Mannheim den 1. Achter, Pfalz-Preis-Achter und einen Vierer ohne Stm.; in Offenbach den Taunus-Preis-Achter und von Würzburg den Insel-Preis-Einer und den Julius-Echter-Preis-Achter. Um unseren Ruderern auch über Winter einen sportlichen Ausgleich geben zu können, wurde eine Rugby-Abteilung ins Leben gerufen, eine Sportart, die genau wie das Rudern, ganze Männer verlangt. \\ 
 Aber damit allein war es nicht getan. Um diesen Sport betreiben zu können, mußte ein Sportplatz geschaffen werden. \\  Aber damit allein war es nicht getan. Um diesen Sport betreiben zu können, mußte ein Sportplatz geschaffen werden. \\ 
-Bei den Verhandlungen mit der Gemeinde Fechenheim kam man uns auch diesmal wieder entgegen, und wir konnten das Gelände neben unserem Bootshaus hinzubekommen. Nun konnte darangegangen werden, dieses Gelände für unsere Zwecke herzurichten. Und wie immer, wurde fast alles in eigener Regie geschaffen, obgleich es noch eine Weile dauern sollte, bis der Platz bespiel bar war. \\ +Bei den Verhandlungen mit der Gemeinde Fechenheim kam man uns auch diesmal wieder entgegen, und wir konnten das Gelände neben unserem Bootshaus hinzubekommen. Nun konnte darangegangen werden, dieses Gelände für unsere Zwecke herzurichten. Und wie immer, wurde fast alles in eigener Regie geschaffen, obgleich es noch eine Weile dauern sollte, bis der Platz bespielbar war. \\ 
  
 === 100-Jahr-Chronik === === 100-Jahr-Chronik ===
Zeile 99: Zeile 99:
 == Rugby == == Rugby ==
 Die Geschichte des Rugby des ORV Die Geschichte des Rugby des ORV
-Sehr wenige Mitglieder werden sich daran erinnern können, dass auch der Rugbysport im Offenbacher Ruderverein ehemals eine Heimat hatte. Dessen Geschichte begann im Jahre 1926, als zum Ausgleich das Rugby im ORV eingeführt wurde. Es sollte damals den Rennruderern im Winter die erforderliche Härte und den notwendigen Ausgleich bringen. Es war wie Rudern eine Sportart, die ganze Männer verlangte. Natürlich musste ein Sportplatz neben dem Bootshaus angeschafft werden. Bei Verhandlungen mit der Gemeinde Fechenheim kam man dem ORV auch diesmal wieder entgegen und bald konnte der ORV das Gelände neben dem Bootshaus hinzupachten. Schon im Mai 1927 konnte gemeinsam mit der Bootstaufe der Sportplatz seiner Bestimmung übergeben werden. Rugby selbst trat als Abteilungssport nicht besonders hervor. Aber es war ja, wie gesagt, nur Ausgleich für die Winterzeit. Zeitweilig spielten im ORV bis zu zwei Mannschaften, insgesamt 30 aktive Spieler. In den kommenden Monaten und Jahren musste man dann den Platz mit der immer stärker werdenden Hockeyabteilung teilen, die 1930 dem ORV beitrat. Die Hockeyabteilung kam dann immer mehr auf, so dass schließlich 1936 der Rugbysport im Offenbacher Ruderverein sein Dasein beendete, da das Interesse daran stark zu rückgegangen war. \\ +Sehr wenige Mitglieder werden sich daran erinnern können, dass auch der Rugbysport im Offenbacher Ruderverein ehemals eine Heimat hatte. Dessen Geschichte begann im Jahre 1926, als zum Ausgleich das Rugby im ORV eingeführt wurde. Es sollte damals den Rennruderern im Winter die erforderliche Härte und den notwendigen Ausgleich bringen. Es war wie Rudern eine Sportart, die ganze Männer verlangte. Natürlich musste ein Sportplatz neben dem Bootshaus angeschafft werden. Bei Verhandlungen mit der Gemeinde Fechenheim kam man dem ORV auch diesmal wieder entgegen und bald konnte der ORV das Gelände neben dem Bootshaus hinzupachten. Schon im Mai 1927 konnte gemeinsam mit der Bootstaufe der Sportplatz seiner Bestimmung übergeben werden. Rugby selbst trat als Abteilungssport nicht besonders hervor. Aber es war ja, wie gesagt, nur Ausgleich für die Winterzeit. Zeitweilig spielten im ORV bis zu zwei Mannschaften, insgesamt 30 aktive Spieler. In den kommenden Monaten und Jahren musste man dann den Platz mit der immer stärker werdenden Hockeyabteilung teilen, die 1930 dem ORV beitrat. Die Hockeyabteilung kam dann immer mehr auf, so dass schließlich 1936 der Rugbysport im Offenbacher Ruderverein sein Dasein beendete, da das Interesse daran stark zurückgegangen war. \\ 
  
-=== Hockey- 100-Jahr-Chronik ===+=== Hockey-100-Jahr-Chronik ===
 Geschichte des Hockeysports im ORV  Geschichte des Hockeysports im ORV 
 Der Weg des Hockeysports im Offenbacher Ruderverein beginnt nach der Chronik im Jahre 1930. Man muss aber die Spuren schon viel früher suchen und wird finden, dass sich bereits im Jahre 1913 bei dem damaligen Fußballclub OFC Kickers Sportler zusammenfanden, die diese neue Sportart betrieben. Es waren vor allem Fußballspieler und Leichtathleten, die nicht mehr in der 1. Herrenmannschaft ihres Vereines spielen konnten, und sich, um nicht in untere Mannschaften abzugleiten, dem neuen Sport zuwandten. Hier sind vor allen Dingen aus der Geschichte des OFC Kickers zu nennen: die Brüder Friedrich, Paul und Wilhelm Grimm sowie Albert und Karl Tinz. Dies war im Jahre 1913. In den kommenden Jahren wurde in Frankfurt bemerkt, dass sich in Offenbach der Hockeysport entwickelte. So waren es die Hockeyer vom Frankfurter Fußballverein -der heutigen Eintracht-die durch die Austragung eines Lehrspieles und durch Trainingsspiele die guten Absichten wesentlich förderten. Hans und Robert Enz, die unvergessenen Frankfurter Hockeypioniere, waren hier, genau wie in Friedberg, Isenburg, Nauheim und Vilbel, bemüht, diesen Sport im Maingebiet zu verbreiten. Über die Zeit vor der Gründung bis zum Ausbruch des Weltkrieges 1914 liegt nur eine Zahl vor, aber die wenigen ausgetragenen Spiele sollen alle verloren gegangen sein, das allererste Spiel gegen den FFV 0:3. \\  Der Weg des Hockeysports im Offenbacher Ruderverein beginnt nach der Chronik im Jahre 1930. Man muss aber die Spuren schon viel früher suchen und wird finden, dass sich bereits im Jahre 1913 bei dem damaligen Fußballclub OFC Kickers Sportler zusammenfanden, die diese neue Sportart betrieben. Es waren vor allem Fußballspieler und Leichtathleten, die nicht mehr in der 1. Herrenmannschaft ihres Vereines spielen konnten, und sich, um nicht in untere Mannschaften abzugleiten, dem neuen Sport zuwandten. Hier sind vor allen Dingen aus der Geschichte des OFC Kickers zu nennen: die Brüder Friedrich, Paul und Wilhelm Grimm sowie Albert und Karl Tinz. Dies war im Jahre 1913. In den kommenden Jahren wurde in Frankfurt bemerkt, dass sich in Offenbach der Hockeysport entwickelte. So waren es die Hockeyer vom Frankfurter Fußballverein -der heutigen Eintracht-die durch die Austragung eines Lehrspieles und durch Trainingsspiele die guten Absichten wesentlich förderten. Hans und Robert Enz, die unvergessenen Frankfurter Hockeypioniere, waren hier, genau wie in Friedberg, Isenburg, Nauheim und Vilbel, bemüht, diesen Sport im Maingebiet zu verbreiten. Über die Zeit vor der Gründung bis zum Ausbruch des Weltkrieges 1914 liegt nur eine Zahl vor, aber die wenigen ausgetragenen Spiele sollen alle verloren gegangen sein, das allererste Spiel gegen den FFV 0:3. \\ 
Zeile 108: Zeile 108:
 In den nachfolgenden Jahren wurden die sportlichen Beziehungen zu den Vereinen der weiteren Umgebung aufgenommen; 05 Schweinfurt, Kickers Würzburg, 07 Limburg, Marburg und Fulda wurden ebenso gern besucht wie in Offenbach empfangen. Dies waren in jener Zeit-1923-schon Reisen, die einer Abteilungsleitung mehr Kopfzerbrechen verursachten, als heute eine Auslandsfahrt. Besonders hervorstechend war der Besuch der Hockeyelf des Chemnitzer BC. Der stetigen Aufwärtsentwicklung folgten zwei fühlbare Dämpfer. Ein bedauerlicher Unfall eines Jugendlichen führte zur schlagartigen Auflösung einer Jugend- und einer Mädchenmannschaft.  In den nachfolgenden Jahren wurden die sportlichen Beziehungen zu den Vereinen der weiteren Umgebung aufgenommen; 05 Schweinfurt, Kickers Würzburg, 07 Limburg, Marburg und Fulda wurden ebenso gern besucht wie in Offenbach empfangen. Dies waren in jener Zeit-1923-schon Reisen, die einer Abteilungsleitung mehr Kopfzerbrechen verursachten, als heute eine Auslandsfahrt. Besonders hervorstechend war der Besuch der Hockeyelf des Chemnitzer BC. Der stetigen Aufwärtsentwicklung folgten zwei fühlbare Dämpfer. Ein bedauerlicher Unfall eines Jugendlichen führte zur schlagartigen Auflösung einer Jugend- und einer Mädchenmannschaft. 
  
-=== Hockey-100-Jahr-Chronik ===  ===+=== Hockey-100-Jahr-Chronik ===
 Gleichzeitig erfolgte im Jahre 1926 die Abwanderung von rund einer Mannschaft und die Gründung des Hockeyclubs 1926 Offenbach. Vier Jahre wurde anschließend im Offenbacher Hockey zweigleisig gefahren und noch heute muss anerkannt werden, dass die bestehende Konkurrenz der Hockeysache absolut förderlich war. Der Hockeyclub 1926 e. V. hatte einen eigenen Rasenplatz auf der Rosenhöhe neben der damaligen Kiesgrube Schultheiß. \\  Gleichzeitig erfolgte im Jahre 1926 die Abwanderung von rund einer Mannschaft und die Gründung des Hockeyclubs 1926 Offenbach. Vier Jahre wurde anschließend im Offenbacher Hockey zweigleisig gefahren und noch heute muss anerkannt werden, dass die bestehende Konkurrenz der Hockeysache absolut förderlich war. Der Hockeyclub 1926 e. V. hatte einen eigenen Rasenplatz auf der Rosenhöhe neben der damaligen Kiesgrube Schultheiß. \\ 
  
Navigation
Drucken/exportieren
QR-Code
QR-Code public:1926:1926 (erstellt für aktuelle Seite)